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Zukünftige französische Umweltzonen

Damit die französische Regierung die Vorgaben der europäischen Regelungen für Luftqualität (EU-Richtlinie 2008/50/CE) einhalten kann und die immer wieder auftretenden Luftverschmutzungsspitzen im Lande besser begrenzen kann, wurde im Jahr 2016 die Crit’Air Vignette eingeführt, die auch darüber hinausgehende Fahrverbote gesetzlich ermöglicht. Zu diesem Zweck sind in Frankreich zwei verschiedene rechtliche Rahmen definiert und verabschiedet worden.

Dies ist zum einen das Gesetz für die Energiewende und für ein grünes Wachstum (Loi de transition énergétique: LTE) und das ZCR-Dekret vom 28.06.2016, welches der französische Regierung bisher die Einführung von festen Umweltzonen (ZCR) ermöglichte.

Zum anderen können aber auch in jedem Departement gemäß des nationalen Erlasses vom 07.04.2016 neue Maßnahmen im Fall einer Luftverschmutzungsspitze durch die Präfekten in Kraft treten. Der Präfekt aktiviert dann entweder die Maßnahmen im ganzen Departement oder beschränkt diese auf einen bestimmten Bereich innerhalb des Departements (ZPAd) oder begrenzt diese auf einen Bereich innerhalb einer Metropole oder Stadt (ZPA).

Zukünftige LEZ-Umweltzonen (ZFE Zones à faibles émissions)
Das neue Mobilitätsgesetz, das von der Regierung am 26.11.2018 bisher eingebracht wurdet, definiert den neuen Rechtsrahmen für Umweltzonen, die darin nun neu als „Low Emission Zones“ bezeichnet werden.

In diesem Zusammenhang werden die festen ZCR-Umweltzonen in Frankreich in ZFE-Zonen (Zones à faibles émissions) umbenannt. Gemeinde, Metropolen und Kommunen, die mehr als 100.000 Einwohner zählen, oder über einen Luftschutzplan (PPA=Plan de Protection de l’Atmosphère) ab des Inkrafttreten dieses Gesetzes verfügen, sollen die Einrichtung einer Umweltzone (ZFE) auf ihrem Gebiet prüfen.

Diese Zonen können demzufolge die ganze Stadt oder einige Teile der jeweiligen Stadt umfassen. Die Umweltzone wird dann durch ein lokales Gesetz festgelegt, nachdem eine Umweltstudie und die Zustimmung der jeweiligen lokalen Behörden erfolgt sind.

Im Rahme des Mobilitätsgesetzes sind bis zum 31.12.2020 neue ZCR/ZFE Umweltzonen in den nachfolgenden Städten geplant:

  • Aix-Marseille - Métropole Aix-Marseille Provence
  • Clermont-Ferrand - Clermont Auvergne Métropole
  • Fort-de-France
  • Grenoble – Grenoble-Alpes Métropole
  • Lyon – Grand Lyon
  • Montpellier - Montpellier Méditerranée Métropole
  • Métropole du Grand-Paris
  • Nice - Métropole Nice Côte d’Azur
  • Paris
  • Reims – Grand Reims
  • Rouen - Métropole Rouen Normandie
  • Saint-Etienne - Saint-Etienne Métropole
  • Strasbourg- Eurométropole de Strasbourg
  • Toulon - Métropole de Toulon Provence Méditerranée
  • Toulouse – Toulouse Métropole

Zukünftige ZPAd und ZPA Zonen (Zones de protection de l’air)
Alle rund 100 französischen Departements haben den Erlass der Regierung vom 07.04.2016 umgesetzt, so dass auf dieser Grundlage nun neue ZPA-Zonen eingeführt werden können, die dann im Fall einer Luftverschmutzungsspitze vom zuständigen Präfekten aktiviert werden können.

Die möglichen zukünftigen Zonen befinden sich meist in Städten, wo Feinstaub-Emissionsgrenzwerte dauerhaft überschritten werden.

Zu den bisherigen temporären ZPA und ZPAd Zonen haben weitere Städte, bei denen die Feinstaub-Emissionsgrenzwerte häufig überschritten werden angekündigt, eine wetterabhängige Umweltzone einführen zu wollen.

Avignon
Am 25.01.2017 wurde eine Studie zur Einrichtung einer ZPA-Umweltzone in Auftrag gegeben. Diese sollte sich auf das Stadtzentrum begrenzen und bei einer hohen Luftverschmutzung aktiviert werden.

Hier bestellen Sie eine französische Crit'Air Vignette für französische ZCR/ZPA Umweltzonen in Frankreich
Hier bestellen Sie eine französische Crit'Air Vignette für französische ZCR/ZPA Umweltzonen in Frankreich

 

 

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